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Für Unternehmen

Führung & Wandel: Warum Change-Projekte scheitern und warum es häufig nicht an der Strategie liegt.

70% der Change-Projekte scheitern. Das ist keine neue Zahl. 

Sie kursiert seit Jahren in HR-Konferenzen und Management-Büchern. 

Und trotzdem ändert sich Nichts. 

Warum? Ganz einfach! Weil fast alle am falschen Ort suchen.

 

Wo die meisten suchen (und warum sie Nichts finden):

Schlechte Kommunikation. Fehlendes Buy-in. Unklare Ziele. Falsches Timing.

Das sind die Erklärungen die man hört wenn ein Change-Projekt scheitert.

Manche stimmen. Alle greifen zu kurz. Alle verfehlen das Eigentliche.

Denn all diese Erklärungen übersehen was wirklich passiert:

Ein Ende.

 

Das Ende das niemand anerkannt hat:

Jede Transformation bedeutet ein Ende. Das alte System. Die alte Rolle. Die alte Art wie Dinge gemacht wurden.

Und dieses Ende, wird fast nie anerkannt.

Kein Ritual. Kein Abschluss. Nur: Neues Kapitel, weiter geht’s. Immer weiter, immer schneller, immer weiter weg vom Kern.

Und, was passiert wenn Menschen ein Ende nicht verarbeiten können? Sie trauern. Still. Im Hintergrund. Während sie nach Außen so tun als ob sie mitmachen.

Das nennt man nicht Widerstand. Das nennt man häufig Dienst nach Vorschrift. Und noch häufiger: Quiet quittung.

Aber der eigentliche Name dafür wäre: Trauer. 

Und Trauer lässt sich nicht wegkommunizieren. Erst Recht nicht mit dem was wir unter Kommunikation häufig verstehen.

 

Die Schwellenzeit im Unternehmen:

Zwischen dem Ende des Alten und dem Beginn des Neuen gibt es einen Raum. 

Ich nenne ihn die Schwellenzeit.

In diesem Raum verlieren Teams den Faden. Nicht weil sie nicht wollen. Sondern weil niemand mit ihnen dort ist.

Was in diesem Raum häufig fehlt: Würdigung für das was war. Ehrlichkeit über das was kommt. Und jemand der bleibt auch wenn es unbequem wird.

 

Was wirklich hilft (und was nicht):

Ein echtes Ende. Nicht nur eine Ankündigung sondern ein Moment wo das Alte gewürdigt wird.

Raum für die Schwellenzeit. Nicht sofort in den Neustart drängen.

Identitätsfragen: Wer sind wir danach? Was bleibt von uns auch wenn alles anders wird?

Das ist nicht weich. Das ist das Smarteste was ein Unternehmen in einer Transformation tun kann.

 

Und jetzt?

Change scheitert oftmals nicht an der Strategie. 

Es scheitert an der Schwellenzeit. Wenn dieser Raum von niemand begleitet wird. 

Wenn Sie das aus Ihrem Unternehmen kennen: Lassen Sie uns sprechen.

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